ÜBERNACHTEN  UNTER  DEN  STERNEN  IN  DER WÜSTE                         

                 05. September 2019                       

 

 

Uta Mohr ist eine langjährige, gute Freundin von uns und Sie lebt mit ihrem Mann Mohammed Hussein in der Oase Dakhla. Mohammed ist Beduine, kennt die Wüste wie seine Westentasche und macht seit über 25 Jahren Wüstensafaris. Uta arbeitet nunmehr etwa seit 10 Jahren an seiner Seite, betreut die Gäste und gibt Erklärungen in deutscher oder englischer Sprache. 

Die besten Reisezeiten sind Herbst und Winter  (die Nächte können allerdings schon ziemlich kalt werden)  Im Frühling und Sommer ist es  für die Wüste viel zu heiß.

 

Welche Wüsten und Oasen kann man besuchen?

Vom afrikanischen Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt sich in Nordafrika die größte Trocken-Wüste, die auch als  Sahara. Durch die Fläche von neun Millionen QKM  (26 mal größer als Deutschland)  finden wir Stein-, Sand- und Geröll-Wüste.

Die Oase Al Bahariya liegt 400 km südwestlich von Kairo bzw. 200 km westlich von Minia, einer Stadt am Nil. Sie ist von der Schwarzen Wüste  umgeben, die überwiegend aus Vulkangestein besteht.

Die Oase Al Farafra liegt 200 km südwestlich von Al Bahariya und dort gibt es den Nationalpark Weiße Wüste mit über 3000 QKM Fläche,.  Sie ist eine Kalkstein-Wüste.

Die Oase Al Kharga, das Verwaltungszentrum der Oasen, liegt 300 km westlich von Luxor und ist auf der einen Seite umgeben von der Großen Sandsee, einem Teil der Libysche  oder Westlichen Wüste.

 

Was könnt ihr euch unter einer Wüstensafari vorstellen?

Ihr macht eine Tour mit dem Jeep, die zwischen 3 und 5 Tage dauert  (länger ist selbstverständlich auch möglich). Es gibt oftmals keinen Handy-Empfang, meist nur in den Oasen. Sie bieten  Euch eine bekannte, einfache Infrastruktur. 

Alles  andere  rundum  ist  Wüste,  herrliche  Landschaft  und  tiefe,  erholsame  Stille.

Uta und Mohammed  haben grundsätzlich immer genügend Proviant und Getränke dabei, die in den angefahrenen Oasen ständig aufgefüllt werden. Während des  Aufenthaltes in der Wüste wird von Uta und Mohammed zum Abend ein warmes Essen zubereitet. Geschlafen wird in freier Natur auf Matratzen mit Schlafsack und Decken, in der kühlen Jahreszeit auch im Zelt.

Hinweis:

Eine Oase ist eine kleine Stadt in der Wüste. Sie entstand durch natürliche Wasserreserven, doch die aus Filmen bekannten Oasen, mit einer Palme und einem Brunnen, haben wir bislang noch nicht gefunden, . . .  weil es sie nämlich gar nicht gibt !

Wie ist es mit Hygiene und Toilette?

Wer in der Wüste übernachtet, muss hart im Nehmen sein . . . naja, ganz so schlimm wird es schon nicht ! Ihr könnt  Euch unterwegs mit Wasser etwas reinigen und im Freien die Zähne putzen. Als Toilette dient hier im Allgemeinen lediglich ein Sandloch, etwas gewöhnungsbedürftig, aber geht schon.  Quellen, die nach Möglichkeit angefahren werden, bieten euch die Möglichkeit zu baden, um Sand und Schweiß abzuwaschen. Durch die geringe Luftfeuchtigkeit (30-40%) entsteht weniger Schweiß als üblich. Ansonsten müsst Ihr einfach mal paar Tage damit klar kommen, auf den gewohnten Hygiene-Standart zu verzichten.

Wie sicher ist eine Wüstensafari ?

Grundsätzlich werden nur sichere Gebiete angefahren, manchmal sogar in Begleitung der örtlichen Touristenpolizei. Für den Fall einer Verletzung o.ä. befindet sich immer eine Grundausstattung von Medikamenten und Verbandsmaterial im Jeep. Bei eventuellen größeren gesundheitlichen Problemen wird in jedem Fall das nächste Krankenhaus angefahren.

Tiere werden  Euch kaum begegnen - und wenn, dann nur  als nächtlichen Wüstenfuchs-Besuch oder Springmäuse und Insekten. Schlangen und Skorpione begegnen Euch garantiert nicht. Auch von Anschlägen und Überfällen ist nicht auszugehen.